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Das Wupper-Trio eröffnet die Konzertreihe der Eberbacher Kunstfreunde


(Foto: Agentur)

(bro) (khm) Im September 2017 beginnen die Konzerte der 69. Kammermusikreihe der Eberbacher Kunstfreunde e. V. für 2017/18. Den Auftakt macht das Wupper-Trio am Freitag, 29. September, um 20 Uhr im evangelischen Gemeindehaus am Leopoldsplatz.

Das Auftakt-Konzert gestaltet das 'Wupper-Trio' mit Sayaka Schmuck (Hannover), Klarinette - Prof. Barbara Buntrock (Düsseldorf), Viola und Violine - Andreas Hering (Leipzig, 2009 schon einmal in Eberbach zu Gast), Klavier, die in originell wechselnden Besetzungen Bearbeitungen und Originalkompositionen spielen. Das Wupper-Trio ist ein junges Ensemble, das feinste Kammermusik auf höchstem Niveau bietet. Die drei preisgekrönten jungen Musiker verbindet die ausgezeichnete Beherrschung ihrer Instrumente und die Liebe zur Kammermusik. Das Publikum zeigt sich immer wieder begeistert von den Auftritten des Trios sowie den vielfältigen Programmen. Hier sind zu hören Originalkompositionen für diese Besetzung von Wolfgang Amadeus Mozart. Robert Schumann, Max Bruch sowie die mitreißende Bearbeitung einer Komposition von Astor Piazzolla.

Bei Mozarts "Kegelstatt-Trio (Es-Dur, KV 498) mit Klarinette bzw. Violine, Viola und Klavier ist deutlich, dass nur die Klarinettenfassung den vollen Klangreiz des Trios entfalten kann. Dass Mozart, zwar begeisterter Kegelspieler, es beim Kegelschieben skizziert hat, ist nicht belegt, doch könnten die neun Noten des Anfangsmotivs durchaus den Rhythmus des Umfallens von "allen Neunen" widerspiegeln, was aber nur zeigen würde, was angesichts des so sorgfältig komponierten wundervollen Werkes ein musikalisches Genie einer Banalität abgewinnen kann.

Das zweite Werk ist Max Bruchs Doppel-Konzert für Klarinette und Viola (e-moll op. 88, 1911) in Klaviertriofassung. Bruch (1836.1920) komponierte in einer Umbruchzeit, in der er gegen alle Emanzipation von Dissonanz und Atonalität etwa in der Dodekaphonie (Zwölftonmusik)t am Traditionellen und Melodischen festhielt und noch einmal wie in einem Abgesang vom Feinsten dazu beisteuert. Man denke nur an sein jugendliches das Meisterwerk, das so populäre Violinkonzerts g-moll op. 26, ein Muss für jeden Violinvirtuose. Das Doppel-Konzert des 73-jährigen Bruch, gewidmet seinem Sohn Max Felix, wird man, wenn man nicht ausschließlich dem musikalischen Fortschritt huldigt, wenn auch das Konzert 1911 gerade im Moment von dessen Aufkommen entstand, durchaus mit Genuss hören, ist es doch voll liedhafter Elemente und führt es doch die Soloinstrumente stets melodisch gesanglich.

Nach der Pause: Jules Massenets (1842-1912) populäre 'Méditation' aus seiner Oper Thaïs (1894), deren Textbuch auf dem gleichnamigen Roman des französischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers Anatole France (1844-1924) beruht. Hier will der Mönch Athanaël die Kurtisane Thais von ihrem lasterhafte Leben abbringen. Schließlich willigt sie ein, tritt in ein Wüstenkloster ein. Zurückgekehrt in sein Kloster, träumt Athanaël eines Nachts, dass Thaïs im Kloster im Sterben liege. Dort kann ihr nur noch seine Liebe gestehen, während sie ihm dankt, dass er sie gerettet habe. Jetzt erkennt der Mönch endgültig, dass er Thaïs liebt. Sie stirbt, er bricht zusammen. Die berühmte Méditation "Andante religioso" - heute gern als gefühlvolles, virtuoses Violinsolo vorgetragen - ist eine Zwischenaktsmusik, welche die Wandlung der Kurtisane in eine Heilige verdeutlicht..

Es folgen Schumanns viersätzige "Märchenerzählungen" (0p. 132, 1853) in derselben Besetzung, eines seiner letzten vier Kammermusikwerke. Es wurde beifällig aufgenommen trotz ungewöhnlicher Besetzung.1854 war das Jahr von Schumanns gesundheitlichem Zusammenbruch, der ihn in die Nervenheilanstalt Endenich bei Bonn brachte, wo er 1856 starb. Von diesen Ereignissen geben die 'Märchenzählungen' indes keine Vorahnung. Es sind geheimnisvolle Stimmung ausbreitende Stücke, die märchenhaft an Feen (1), markig an Riesen (2), (4) feierlich an Ritter und zärtlich an deren Liebsten (4) erinnern könnten.
ihrer . im Oktober-November.

Als Finale erklingt in der Besetzung mit Violine, Viola und Klavier aus Astor Piazzollas "Cuatro Estaciones Porteñas" (1964-70) - Vier Jahreszeiten in der Hafenstadt (Buenos Aires), der Teil "Verano Porteño" (Sommer im Hafen). Der große argentinische Komponist, der zuerst klassische Musik studierte, dann zur Musik seiner Heimat fand, den Tango nuevo schuf und ihn den Konzertsaal einführte, brachte auch Elemente der Klassik und des Barock in seine Kompositionen ein. So beschäftigte er sich auch mit Vivaldis "Vier Jahreszeiten - Quattro Stagioni", wo drückende Sommerhitze, klirrende Winterkälte, Herbstfreuden, Frühlingsimpressionen musikalisch ausgedrückt werden. Dasselbe Ziel verfolgte auch Piazzolla, indem er zudem den Tangostil mit seiner stark synkopierten, die Taktgrenzen oft verwischenden Melodielinie auf das Beste aufzeigte und ihn mit Barockzitaten auffällig verband. .

Einlasskarten für NIchtabonnenten gibt es an der Abendkasse.

04.09.17

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